NICE Run RUN2500 – Einzelantrieb für Schiebetore (A)
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CHF 886.29 inkl. 8,1 % MWST
| Gewicht |
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| 25 kg |
Produktbeschreibung NICE Run RUN2500 – Einzelantrieb für Schiebetore (A)
NICE RUN2500 – Antrieb für Schiebetore
NICE RUN2500 ist ein eigenständiger, selbsthemmender elektromechanischer Antrieb mit integrierter Steuerung RUA1. Motor und Netzanschluss haben 230 V AC. Mit elektromechanischem Endschalter.
Für einen Torflügel bis 2 500 kg und 18 m; die Eignung hängt auch vom Bewegungswiderstand und der Nutzungshäufigkeit ab. Der Einzelantrieb enthält weder Empfänger noch Handsender, Lichtschranken oder Zahnstange. Das Gehäuse ist stoßfest; das Gehäuseunterteil besteht aus einer Aluminiumlegierung mit Epoxidbeschichtung.
| Schnellnavigation | ||
|---|---|---|
| Sets | Zubehör | Auswahl und Grenzen |
| Montage | Endschalter | Anschluss |
| Polarität 24 V | Erstinbetriebnahme | Programmierung |
| Störungen | Entriegelung | Technische Daten |
| Wartung | Zwei Antriebe | PDF-Handbuch |
Einzelantrieb oder Set
Der Buchstabe am Ende der Setbezeichnung gibt die Ausstattung an. Das Motormodell bleibt RUN2500; P steht für einen induktiven Endschalter, nicht für einen stärkeren Motor.
| Set mit Zubehör | Einzelantrieb | Set mit Zahnstange |
|---|---|---|
1 × RUN2500 mit RUA1, 1 × OXIBD, 1 × MYGO4. 1 Paar EPMB. 1 × ELDC. | Mechanischer Endschalter. | 1 × RUN2500 mit RUA1, 1 × OXIBD, 1 × MYGO4. 1 Paar EPMB. 1 × ELDC. Zusätzlich 4 m Zahnstange LZ-1. |
| Weiteres Set | Ausstattungsunterschiede |
|---|---|
| NICE RUN2500B | Motor und RUA1, OXIBD-Empfänger und 1 Handsender; ohne Lichtschranken, Warnleuchte und Zahnstange. |
| NICE RUN2500C | Ausstattung B + 1 Paar EPMB; ohne Warnleuchte und Zahnstange. |
| NICE RUN2500E | Ausstattung C + 4 m LZ-1; ohne Warnleuchte. |
Die im Set enthaltene Zahnstange ist nicht automatisch für das Maximalgewicht von 2 500 kg geeignet. Wählen Sie bei einem schweren Tor die Tragfähigkeit und das Material entsprechend der Auswahl der Zahnstange; Änderungen der Ausstattung sollten vor der Bestellung vereinbart werden. Vier Meter Zahnstange reichen nur für die entsprechende Lauflänge.
Zubehör für RUN2500
Wählen Sie unten die benötigte Ausstattung passend zu Ihrem Tor und dem tatsächlich eingebauten Empfänger aus. Die integrierte RUA1 ersetzt weder einen Funkempfänger noch Sicherheitseinrichtungen.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Signalleuchte | Warnt vor Bewegung und meldet Störungen. Wird angeschlossen an FLASH; die Antenne verfügt über ein separates Koaxialkabel. | |
| Lichtschranken | Erfassen ein Hindernis im Lichtstrahl; die Reaktion wird festgelegt durch die Adresse des Paars. Sie ersetzen nicht den Schutz aller Gefahrenstellen des Tors. |
BlueBUS-Anschluss; FT210B für bewegliche Schließkanten. TX und RX eines Paars haben dieselbe Adresse. |
| Sender | Wählen Sie passend zur Codierung und zum Typ des installierten Empfängers aus. Dieselbe Frequenz allein bestätigt keine Kompatibilität; LoRa und bidirektionale Funktionen erfordern einen passenden Empfänger. | |
| Empfänger | Der Funkempfänger wird in den SM-Steckplatz gesteckt; die Kopplung hängt vom Empfänger ab. Für WLAN/GSM ist eine unterstützte Schnittstelle oder ein potenzialfreier P.P.-Kontakt erforderlich. |
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| Antenne | Für eine größere Reichweite der Fernbedienung. | |
| Tastatur | EDSWG erfordert einen kompatiblen Funkempfänger. Bei EDSB muss die konkrete RUA1-Version BlueBUS-Bedieneinheiten unterstützen; der Bus allein belegt noch keine Kompatibilität. | |
| Schlüsselschalter | Zur Bedienung des Tors mit einem Schlüssel über einen an beliebiger Stelle per Kabel mit dem Antrieb verbundenen Schalter. Potentialfreier Kontakt an P.P.; die Beleuchtung separat versorgen, entsprechend Polarität und Stromaufnahme. | |
| Kartenleser | Verwenden Sie ETPB erst, nachdem Sie bestätigt haben, dass die installierte RUA1-Version BlueBUS-Bedieneinheiten unterstützt. Der Leser mit potentialfreiem Relais wird an P.P. angeschlossen und entsprechend der Stromaufnahme separat versorgt. |
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| Verzahnung | Erforderlich ist eine Zahnstange mit Modul 4. Material, Befestigung und Tragfähigkeit sind auf den gesamten Torflügel abzustimmen; eine Zahnstange aus Nylon ist nicht automatisch für das Maximalgewicht von 2.500 kg geeignet. |
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Stromausfall | Der Motor wird mit 230 V Netzspannung betrieben. PS124 und Solemyo sind keine direkten Notstromversorgungen für diesen Antrieb. Bei einem Stromausfall die manuelle Entriegelung verwenden. |
Funktionen des Antriebs
Über BlueBUS werden kompatible Lichtschranken mit einem zweiadrigen Kabel angeschlossen; die unterstützten Schutzadressen und die Grenze von 15 Belastungseinheiten sind unter Anschluss der Lichtschranken. Einstellbare Kraft, Hinderniserkennung, Pause vor dem automatischen Schließen und Abbremsung sind in den Programmiertabellen.
Die Temperatursteuerung schützt den Motor vor Überhitzung und reduziert bei hohen Temperaturen die zulässige Anzahl der Zyklen. Störungen werden signalisiert durch Warnleuchte und LED. Der Anschluss Master/Slave ermöglicht die Synchronisierung zweier gegenläufiger Schiebetorflügel.
Das Ritzel hat Modul 4; die Zahnstange muss zum Gewicht und zur Konstruktion des Tors passen. Die Sicherheit ist am vollständig montierten Tor zu prüfen, einschließlich der Sicherung von Gefahrenstellen und der Aufprallkräfte. Das Tor muss über feste Anschläge und eine Sicherung gegen das Herausspringen aus der Führung verfügen.
Auswahl des NICE RUN2500-Antriebs
Entscheidend sind das Gewicht und die Länge des gesamten beweglichen Torflügels, einschließlich Füllung und Gegengewicht, nicht nur die Durchfahrtsbreite. Prüfen Sie, ob sich das Tor über den gesamten Laufweg von Hand bewegen lässt. Die zum Anfahren erforderliche Kraft muss unter 695 N und die zum Aufrechterhalten der Bewegung erforderliche Kraft unter 415 Nliegen; dies entspricht der Hälfte der Spitzenkraft beziehungsweise der Nennkraft. Berücksichtigen Sie Winterbedingungen, Eis und einen weiteren Anstieg des Widerstands.
| Parameter | Herstellermaximum | Unsere unverbindliche Empfehlung |
|---|---|---|
| Gewicht des Torflügels | 2 500 kg | Bis 2 000 kg |
| Länge des Torflügels | 18 m | Etwa bis 14,4 m |
Eine empfohlene Reserve von etwa 20 % erleichtert die übliche Auswahl. Damit ist nicht bestätigt, dass jedes Tor dieser Art geeignet ist; Mechanik, tatsächliche Kräfte und die erforderliche Betriebshäufigkeit müssen weiterhin geprüft werden.
Maximale Zyklenzahl
Ein Zyklus umfasst ein vollständiges Öffnen und Schließen. Wählen Sie zuerst die Zeile anhand der Länge aus; multiplizieren Sie beide Werte mit dem Gewichtsfaktor und runden Sie das Ergebnis ab. Schwergängige Bewegung und hohe Temperaturen können die verfügbare Anzahl weiter verringern.
| Flügellänge | Max. Zyklen/h | Max. Zyklen in Folge |
|---|---|---|
| Bis 6 m | 42 | 42 |
| Über 6 bis 9 m | 28 | 28 |
| Über 9 bis 12 m | 21 | 21 |
| Über 12 bis 15 m | 17 | 17 |
| Über 15 bis 18 m | 14 | 14 |
| Flügelgewicht | Verfügbarer Zyklusanteil |
|---|---|
| Bis 500 kg | 100 % |
| Über 500 bis 900 kg | 80 % |
| Über 900 bis 1 200 kg | 75 % |
| Über 1 200 bis 1 500 kg | 60 % |
| Über 1 500 bis 1 800 kg | 50 % |
| Über 1 800 bis unter 2 000 kg | Der Koeffizient ist nicht festgelegt; eine individuelle Bestätigung des Betriebs ist erforderlich. |
| 2 000 bis 2 300 kg | 40 % |
| Über 2 300 bis 2 500 kg | 30 % |
Bei einem Flügel von 16 m / 2 400 kg ergibt sich 14 × 0,30 = 4,2: Für die Planung höchstens 4 Zyklen/h und 4 Zyklen in Folge, vor einer weiteren Begrenzung durch die Temperatur. Dreißig Prozent bezeichnet den verfügbaren Anteil, nicht einen Abzug von 30 %. Für ein Flügelgewicht zwischen 1 800 und 2 000 kg wird der Koeffizient nicht aus den benachbarten Zeilen abgeleitet.
Richtwert für die Lebensdauer
Addieren Sie den Gewichtsindex, den Längenindex und die Indizes weiterer Einflüsse, die voraussichtlich während mehr als 10 % der Betriebszeit auftreten. Verwenden Sie die Summe im Diagramm. Die Zyklenzahl ist ein Richtwert und weder eine Garantie noch eine feste Jahresangabe.
Beispiel 2 400 kg / 16 m: 60 % + 35 % = 95 % noch vor Berücksichtigung weiterer Einflüsse. Häufige Unterbrechungen durch die Lichtschranke addieren 10 %, insgesamt also 105 %: Das liegt außerhalb der zulässigen Grenzen. Allein das Vorhandensein von Lichtschranken bedeutet nicht, dass der Index automatisch hinzugerechnet wird. Verwenden Sie den Antrieb nicht in saurer, salzhaltiger oder explosionsgefährdeter Atmosphäre; der Salzindex ist keine Freigabe für eine solche Verwendung.
Antrieb und Steuerung in Bildern
| Entriegelung | Steuergerät | Anschlussplan |
|---|---|---|
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| Manuelle Entriegelung » | Steuergerät RUA1 » | Anschluss von RUA1 mit ELDC, EPMB und EKS » |
Montage des Antriebs NICE RUN2500
Befestigen Sie den Antrieb auf einem festen, waagerechten Untergrund außerhalb von Bereichen, die überflutet werden können. Richten Sie die Höhe nach der tatsächlichen Lage der Zahnstange und des Ritzels aus. Bei einem freitragenden Schiebetor kann ein höheres Fundament oder eine geeignete stabile Konsole erforderlich sein; ihre Konstruktion muss die Last sicher aufnehmen. Das Tor darf den Motor nicht durch sein Eigengewicht belasten.
Verkabelung
Führen Sie die Netzleitung getrennt von Niederspannungs- und Signalkabeln. Wählen Sie Zubehör, Leitungen und Schutz entsprechend der jeweiligen Installation aus. Ursprüngliche typische Konfiguration:
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| Verwendungszweck | Kabel | Max. Länge |
|---|---|---|
| A – Netzversorgung | 3 × 1,5 mm² | 30 m; über 30 m mindestens 3 × 2,5 mm², nach Prüfung des Spannungsabfalls und der Absicherung |
| B – Warnleuchte | 2 × 0,5 mm² | 20 m |
| B – Antenne | Koaxialkabel RG58 | 20 m; empfohlen unter 5 m |
| C – BlueBUS | 2 × 0,5 mm² | 30 m; bei 30–50 m 2 × 1 mm² |
| D – Schlüsselschalter | 2 Kabel mit je 2 × 0,5 mm² oder 4 × 0,5 mm² | 50 m |
| E – feste Sicherheitskontaktleisten | 2 × 0,5 mm² | 20 m |
| F – bewegliche Sicherheitskontaktleiste | 2 × 0,5 mm² | 30 m; bewegliche Kabelführung oder FT210B |
Montage und Prüfung des Fundaments
- Entriegeln Sie vor der Montage den Antrieb und prüfen Sie den leichtgängigen manuellen Lauf, die Führung, die festen Endanschläge und die Aushebesicherung des Torflügels.
- Bereiten Sie die Kabelschutzrohre und die Grundplatte mit vier Ankern vor. Lassen Sie die Gewinde über der Platte höchstens 40 mm herausragen.
- Richten Sie die Platte aus, setzen Sie sie in ein tragfähiges Fundament ein und lassen Sie den Beton ausreichend aushärten. Montieren Sie den Motor nicht auf weichem oder instabilem Untergrund.
- Befestigen Sie den Motor mit vier Muttern und Unterlegscheiben, richten Sie ihn zur Zahnstange aus und ziehen Sie anschließend die Befestigung fest.
- Prüfen Sie über den gesamten Laufweg das Spiel, die Zahnstangenverbindungen, die Torflügelführung und die Position der Schalter. Befestigen Sie die Kabel so, dass sie sich nicht lösen und in bewegliche Teile geraten können.
Zahnstange und Endpositionen
Das Tor bewegt sich, indem das Drehmoment des Antriebsritzels mithilfe des Zahnstangengetriebes in eine lineare Bewegung auf der Zahnstange des Antriebs. Am häufigsten werden zwei Arten von Zahnstangen verwendet:
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Nylon-Zahnstange (gegebenenfalls mit Stahlverstärkung) – wird mit selbstschneidenden Schrauben durch die Laschen am Tor befestigt. Ideal für vergleichsweise leichte und kurze Tore. Durch die Reibung zwischen dem Stahlritzel und der Nylon-Zahnstange ist der Lauf leise. |
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Stahlzahnstange – wird am Tor befestigt, indem Gewindelaschen angeschweißt werden, in die anschließend die Zahnstange geschraubt wird. Wird für längere und schwerere Tore verwendet. Aufgrund der Reibung zwischen Stahlritzel und Stahlzahnstange ist der Lauf etwas lauter. |
Entscheidend ist, dass das Zahnmodul des Antriebs mit dem Modul der Zahnstange. Antrieb NICE Run RUN2500 hat das Zahnmodul 4.
Der Antrieb erfasst die Endposition beim Öffnen und Schließen mithilfe von Endschalter-Nocken, die an der Zahnstange montiert werden:
| 1. Richten Sie den Antrieb mithilfe der vier Einstellpunkte waagerecht aus | 2. Tor und Antrieb müssen waagerecht ausgerichtet sein | 3. Lassen Sie zwischen Zahnstange und Antriebsritzel etwa 1-2 mm Spiel, damit das Torgewicht nicht auf den Antrieb übertragen wird. |
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| 4. Ziehen Sie die Antriebsbefestigung fest, damit sich der Antrieb beim Eingriff nicht bewegt | 5. Stellen Sie die Endschalter-Nocken entsprechend dem unten beschriebenen Verfahren ein. Feste mechanische Anschläge müssen an beiden Enden des Laufwegs verbleiben. |
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Spiel 1–2 mm muss über den gesamten Laufweg erhalten bleiben. Richten Sie die Zahnstange am Ritzel aus; prüfen Sie beim manuellen Bewegen seitliche Abweichungen von höchstens 5 mm und gleichmäßige Übergänge zwischen den Zahnstangensegmenten. Ziehen Sie den Motor nach der Einstellung fest an.
Endschalter einstellen
Der RUN2500 verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Die Nocken an der Zahnstange betätigen dessen Hebel.
- Bewegen Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position, mindestens 2–3 cm vor den festen Anschlag.
- Schieben Sie die Nocke auf der Zahnstange in Öffnungsrichtung, bis sie den Endschalter betätigt.
- Schieben Sie die Nocke in derselben Richtung noch mindestens 2 cm weiter und befestigen Sie sie.
- Stellen Sie ebenso die Konsole für die geschlossene Position ein.
- Prüfen Sie nach dem Sperren des Getriebes und dem Einlernen des Fahrwegs, ob der Antrieb vor beiden mechanischen Anschlägen stoppt.
Anschluss des Antriebs NICE RUN2500
Lassen Sie die Montage und den elektrischen Anschluss von einer qualifizierten Fachkraft durchführen. Trennen Sie vor dem Öffnen, Anschließen oder Abklemmen der Klemmen die Netzversorgung und prüfen Sie, ob Spannungsfreiheit besteht. Der Netzanschluss führt 230 V AC; die Zubehörklemmen haben andere Spannungen und Funktionen.
Netzversorgung 230 V AC
Der Netzstromkreis muss über einen geeigneten Überstrom- und Fehlerstromschutz sowie einen zuverlässigen PE-Anschluss verfügen. Verwenden Sie eine Trenneinrichtung gemäß den Installationsvorschriften. Ist sie nicht in der Nähe des Antriebs angebracht, muss sie gegen unbeabsichtigtes Einschalten gesichert werden können.
| Klemme | Leiter und Bedeutung |
|---|---|
| L | Außenleiter; üblicherweise braun. |
| N | Neutralleiter; üblicherweise blau. |
| PE / Schutzerdung | Grün-gelber Schutzleiter. Schutzklasse I erfordert eine zuverlässige Schutzerdung. |
Das Netzkabel gehört in die kleinere Kabeldurchführung, die übrigen Kabel in die größere. Passen Sie die Membranen eng an die Kabel an, stellen Sie die Abdichtung wieder her und sichern Sie die Leitungen gegen Herausziehen. Lassen Sie im Inneren ausreichend Spielraum, etwa 20–30 cm; die Kabel dürfen weder die Abdeckung noch bewegliche Teile behindern.
Klemmen der Steuereinheit RUA1
| Klemme | Verwendung, Spannung und Polarität |
|---|---|
| FLASH – Warnleuchte | ELDC zweidrahtig an FLASH anschließen, gemäß Detailansicht der Warnleuchtenklemmen. Der Ausgang ist für eine Niederspannungs-Warnleuchte vorgesehen; seine zulässige Last entspricht einer oder zwei Warnleuchten mit jeweils einer 12-V-/21-W-Glühlampe. Es handelt sich nicht um eine permanente Zubehörversorgung. WLT hat eine eigene Einstellung. Beachten Sie gegebenenfalls die +/−-Kennzeichnung der tatsächlich verwendeten Warnleuchte und der Platine; übernehmen Sie nicht die Polarität des Hilfsausgangs. |
| S.C.A. – Anzeige | 24 V DC, höchstens 4 W, Spannung −30 % / +50 %. Funktion gemäß II/L4. Prüfen Sie bei polarisiertem Zubehör die +/−-Klemmen an der jeweiligen Platine; ihre Reihenfolge lässt sich dem untenstehenden Schaltplan nicht entnehmen. |
| BLUEBUS | Stromversorgung und Kommunikation kompatibler Geräte. Lichtschranken werden ohne Polarität. Gesamtgrenze: 15 BlueBUS-Last-Einheiten. Für zwei Master/Slave-Motoren gilt eine festgelegte Reihenfolge der Leiter. |
| STOP | Potenzialfreie NO-, NC- oder 8,2-kΩ-Widerstandsgeräte; RUA1 lernt den Gerätetyp ein. Eine Änderung des eingelernten Zustands stoppt die Bewegung und löst eine kurze Rückbewegung aus. Die Kontakte haben keine +/−-Polarität; es darf keine externe Spannung angelegt werden. |
| P.P. / STEP-BY-STEP | Potenzialfreier NO-Kontakt für die Schrittsteuerung. Schließen Sie das Relaismodul mit den Kontakten COM und NO an die beiden P.P.-Klemmen an; der Kontakt hat keine Polarität. Die Stromversorgung des Moduls erfolgt über separaten Anschluss. |
| OPEN | Potenzialfreier NO-Kontakt zum Öffnen; ohne Polarität. |
| CLOSE | Potenzialfreier NO-Kontakt zum Schließen; bei I/L7 ON wird teilweise geöffnet. Ohne Polarität. |
| AERIAL / Antenne | Schließen Sie den Innenleiter des Koaxialkabels und den Schirm gemäß der Kennzeichnung der Empfänger-/Platinenklemmen an. Dies sind keine Versorgungsanschlüsse +/−. RG58, Eingang 52 Ω; wählen Sie die Antenne passend zur Empfängerfrequenz. |
Mehrere Geräte am STOP-Eingang
NO-Kontakte werden parallel, NC-Kontakte in Reihe geschaltet. Zwei 8,2-kΩ-Widerstandsgeräte können parallel geschaltet werden; bei mehreren Geräten verwenden Sie eine Schaltung mit nur einem Abschlusswiderstand von 8,2 kΩ gemäß dem Schaltplan des Geräts. Bei einer Kombination aus NO und NC ist ein 8,2-kΩ-Widerstand in Reihe mit dem NC-Zweig erforderlich. Ersetzen Sie die Sicherheitskontaktleiste nicht durch eine einfache Brücke. Wiederholen Sie nach einer Änderung den Einlernvorgang und die Sicherheitsprüfung.
Sicherungen
Prüfen Sie die Sicherungen nur bei getrennter Netzversorgung. Ersetzen Sie die Sicherungen F1/F2 durch Sicherungen desselben Typs, derselben Zeitcharakteristik und desselben auf der bestückten Platine angegebenen Nennwerts. Löst die Sicherung wiederholt aus, muss die Ursache ermittelt werden; setzen Sie keine stärkere Sicherung ein.
Anschluss von RUA1 mit ELDC, EPMB und EKS
Die Klemmen am oberen Rand von RUA1 sind von links aus gesehen FLASH, S.C.A., BLUEBUS, STOP, P.P., OPEN und CLOSE, bei gleicher Ausrichtung wie in der Abbildung. Die Antenne hat einen separaten Anschluss.
Die Zubehörabbildungen sind schematisch; prüfen Sie die Klemmen anhand der Kennzeichnungen am gelieferten Produkt. EKS steuert hier OPEN und CLOSE über zwei Kontakte C (gemeinsamer Kontakt) + NO (Schließer). Für die Schrittsteuerung schließen Sie den ausgewählten Kontakt C + NO an das Klemmenpaar P.P. an. Potenzialfreie Kontakte haben keine Polarität; legen Sie keine externe Versorgungsspannung an.
Im Schaltplan ist die Grundfunktion CLOSE – Schließen – dargestellt. Wenn Sie die Funktion L7 in Ebene I, steuert dieser Eingang statt des Schließens eine Teilöffnung.
Warnleuchte ELDC und ihre Antenne
Beide Leiter des Ausgangs FLASH an RUA1 schließen Sie an das Klemmenpaar ELDC an, das mit dem Lampensymbol. ELDC ist eine Niederspannungs-LED-Warnleuchte für 12–36 V DC; an diese Klemmen dürfen keine 230 V Netzspannung angelegt werden. Die Klemmen für die Leuchte und die Antenne sind getrennt. Der Ausgang FLASH blinkt und überträgt außerdem Diagnosesequenzen.
Bei gleicher Ausrichtung der Detailansicht von ELDC liegt das Klemmenpaar FLASH links und das Klemmenpaar für Antenne rechts. Beim Antennenpaar ist die linke Klemme für den Innenleiter des Koaxialkabels und die rechte für die Abschirmung. Das andere Ende des Koaxialkabels schließen Sie entsprechend den Symbolen am Antenneneingang der RUA1 oder gemäß dem Antennenanschluss am OXIBD, sofern Sie dessen Eingang verwenden. Die Abschirmung darf keinen Kurzschluss mit dem Innenleiter haben.
Das Versorgungskabelpaar der Leuchte ist in diesem Detail nicht mit +/− gekennzeichnet. Hat die gelieferte Version der Signalleuchte oder die Platine eine gekennzeichnete Polarität, beachten Sie diese; die Polreihenfolge der zusätzlichen 24-V-Versorgung wird nicht auf FLASH übertragen. Verwenden Sie für die Leuchte 2 × 0,5 mm² und für die Antenne ein separates RG58 gemäß dem Verkabelungsplan.
Lichtschranken EPMB und BlueBUS
NICE EPMB Schließen Sie an das Klemmenpaar BLUEBUS an der RUA1 an; eine Polarität +/− gibt es nicht. Beide Adern dienen sowohl der Stromversorgung als auch der Kommunikation; sie gehören nicht an den zusätzlichen 24-V-Ausgang. TX ist der Sender und RX der Empfänger. TX und RX eines Paars haben dieselbe Adresse, das nächste Paar muss eine andere haben. Die Steuerung unterstützt maximal 15 BlueBUS-Last-Einheiten; die Anzahl der Einheiten entspricht nicht automatisch der Anzahl der Paare. Erklärung des BlueBUS-Systems.
Paralleler Anschluss eines oder mehrerer Paare
Montieren Sie die Lichtschranken einander gegenüber und richten Sie die optischen Achsen aus. Bei mehreren Paaren beachten Sie auch die Ausrichtung von TX/RX, damit sie sich nicht gegenseitig stören. Nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts führen Sie die Geräteerkennung und eine Prüfung aller Schutzlichtstrahlen durch.
Positionierung der Lichtschranken an einem Schiebetor
Die Abbildung zeigt mögliche Positionen, keine vorgeschriebene Ausstattung für jedes Tor. Wählen Sie die Funktion der einzelnen Schutzpaare gemäß der Adresstabelle der RUA1. FT A / FT B bezeichnen separate optische Geräte für die bewegliche Kante, nicht ein weiteres gewöhnliches EPMB-Paar.
Für die Schutzbeschaltung mit EPMB unterbrechen Sie Verbindung A an TX oder RX nicht. Die Adressen FA1/FA2 in der Abbildung sind Steuerfunktionen zum Auslösen des Öffnens; sie gehören nicht zu den sieben Schutzadressen der RUA1 in der Tabelle unten. Verwenden Sie diese nur, wenn die Unterstützung durch das jeweilige Gerät bestätigt ist.
Adressen und Steckbrücken der EPMB-Lichtschranken
Stellen Sie die Steckbrücken bei abgeschalteter Stromversorgung ein; TX und RX müssen gleich eingestellt sein. Bewahren Sie nicht verwendete Steckbrücken am dafür vorgesehenen Platz an der Lichtschranke auf. In einem Netzwerk dürfen nicht zwei Paare dieselbe Adresse haben. Die Abbildungen zeigen die Steckbrückenkombination, nicht die Polarität der Stromversorgung.
Behalten Sie beim Austausch einer Lichtschranke ihre korrekte Adresse bei und überprüfen Sie die Erkennung sowie die sichere Reaktion. Wiederholen Sie die Geräteerkennung, wenn sich die Anzahl oder die Adresse der Geräte ändert. Unterbrechen Sie bei der Prüfung den Lichtstrahl sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen und überprüfen Sie die der gewählten Funktion entsprechende Reaktion.
Bewegliche Sicherheitskontaktleiste und FT210B
NICE FT210B überträgt den Status der 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste über einen optischen Lichtstrahl. TX am Torflügel wird von einer eigenen Batterie versorgt, RX ist ohne Polaritätsvorgabe an BlueBUS angeschlossen. Stellen Sie Adresse und Anschluss der Kontaktleiste gemäß FT210B ein; es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Paar mit kabelgebunden versorgtem TX. Der Stromverbrauch von RX wird zur BlueBUS-Last hinzugerechnet.
Funkempfänger für Antriebe
Für eine neue Anlage kann der NICE OXIBD in den SM-Steckplatz eingesetzt werden. Wählen Sie bei einer bestehenden Anlage die Handsender passend zum tatsächlich eingebauten SMXI/OXI-Empfänger aus. Stecken Sie den Empfänger bei abgeschalteter Netzversorgung ein; speichern Sie die Sender gemäß der Anleitung zum Anlernen der Handsender und den Angaben zum jeweiligen Empfänger. Funkspeicher, Einlernen des Fahrwegs und Einstellungen der RUA1 sind voneinander unabhängige Dinge.
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NICE-Antrieb Run RUN2500 wird geliefert mit der NICE-Steuerung RUA1, die einen SM-Steckplatz zum Anschluss eines externen Funkempfängers (z. B. NICE OXI, NICE SMXI). Dieser Empfänger ist erforderlich, um die von den Handsendern ausgesendeten Befehle zu empfangen, er ist also Voraussetzung für die Fernsteuerung des Schiebetors per Handsender. |
Auswahl der Bewegungsrichtung des Tors
Die Öffnungsrichtung des Schiebetors muss passend zur Position des Antriebs gewählt werden des Antriebs in Bezug auf den Torflügel des Schiebetors. Betrachten Sie das Tor von der Seite, an der der Antrieb montiert ist.
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| Öffnet sich das Tor nach links, stellen Sie den Schalter nach links. | Öffnet sich das Tor nach rechts, stellen Sie den Schalter nach rechts. |
Den Schalter finden Sie auf der rechten Seite der Steuerung RUA1 in der Mitte.
Erste Inbetriebnahme und Einlernen der Geräte
Lassen Sie den Torflügel etwa in der Mitte der Fahrstrecke stehen, verriegeln Sie das Getriebe und prüfen Sie die Richtungseinstellung, die Endschalter und den freien Fahrweg. Schalten Sie die Stromversorgung ein. BLUEBUS sollte etwa einmal pro Sekunde blinken, TX/RX der Lichtschranken sollten den Betrieb anzeigen und FLASH/S.C.A. sollten bei stillstehendem, geschlossenem Tor entsprechend dem eingestellten Modus erloschen sein. Bei einem fehlerhaften Zustand trennen Sie die Stromversorgung und beheben Sie zuerst den Fehler.
- Halten Sie gleichzeitig OPEN + STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt.
- Lassen Sie die Tasten los, sobald L1 und L2 schnell zu blinken beginnen.
- Warten Sie, bis die Erkennung von BlueBUS und des STOP-Eingangs abgeschlossen ist. L1/L2 zeigen die Anforderung zum Einlernen nicht mehr an, und die LED STOP muss leuchten; L3/L4 können wegen des noch nicht eingelernten Fahrwegs weiterhin blinken.
- Wiederholen Sie nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts den Einlernvorgang und prüfen Sie dessen Sicherheitsfunktion erneut.
Fahrweg einlernen
- Nach erfolgreichem Einlernen der Geräte halten Sie CLOSE + STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt.
- Lassen Sie die Tasten los, sobald die Bewegung beginnt. Die erste Bewegung muss das Öffnen.
- Schließt sich das Tor, stoppen Sie es mit STOP, trennen Sie die Stromversorgung, korrigieren Sie die Richtungseinstellung und wiederholen Sie den Einlernvorgang.
- Lassen Sie das Tor bis zum Endschalter öffnen und anschließend vollständig bis zum zweiten Endschalter schließen. Greifen Sie während des Einlernvorgangs nicht in den Fahrweg ein.
- Prüfen Sie die korrekten Endpositionen, die Teilöffnung und mehrere vollständige Zyklen.
Prüfung und Übergabe des Tores
Der Monteur prüft die Bewegung in beide Richtungen, die Befestigung von Antrieb und Zahnstange, die End- und mechanischen Anschläge sowie jedes Sicherheitselement einzeln. Die Lichtschranken werden je nach Funktion beim Öffnen, Schließen und im Ruhezustand geprüft. Die Aufprallkräfte müssen gemessen werden; nach einer Änderung der Kraft, Empfindlichkeit oder Anlaufbewegung ist die Prüfung zu wiederholen. Nehmen Sie das Tor nicht in Betrieb, wenn eine Schutzeinrichtung nicht funktioniert. Der Benutzer muss Schlüssel und Bedienungsanleitung erhalten sowie eine Erklärung zur manuellen Entriegelung und Wartung.
Antrieb programmieren
Auf der Platine RUA1 befinden sich die Tasten OPEN, STOP/SET und CLOSE sowie acht LEDs L1–L8. Vor Änderungen muss das Tor stillstehen. Sicherheitseinstellungen dürfen nur vom Monteur geändert werden; anschließend ist das gesamte Tor zu prüfen.
| Taste | Normalbetrieb / Programmierung |
|---|---|
| OPEN ▲ | Öffnen / zur nächsten LED wechseln. |
| STOP/SET | Anhalten / Einstellungen aufrufen und bestätigen. |
| CLOSE ▼ | Schließen / zur vorherigen LED wechseln. |
Ebene I – Funktionen ein- und ausschalten
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, etwa 3 s; lassen Sie die Taste los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die LED der Funktion aus.
- Schalten Sie die Funktion durch kurzes Drücken von SET ein oder aus. Bei der Programmierung bedeutet kurzes Blinken AUS und langes Blinken EIN.
- Stellen Sie die nächste Funktion auf dieselbe Weise ein oder drücken Sie 10 s lang keine Taste. Die Einstellungen werden gespeichert und die Programmierung wird beendet.
| LED – Funktion und Bedeutung | Status |
|---|---|
| L1 – Automatisches Schließen Nach dem Öffnen schließt das Tor nach der unter II/L1. werkseitig eingestellten Pause von 30 s. Bei AUS wartet es auf einen Befehl. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L2 – Schließen nach Lichtschranke Nach dem Freigeben der Durchfahrt schließt das Tor nach 5 s. Bei I/L1 AUS öffnet das Tor zunächst vollständig; bei I/L1 EIN stoppt die Öffnungsbewegung, sobald die Lichtschranken freigegeben werden. Der STOP-Befehl hebt diese Funktion während des jeweiligen Manövers auf. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L3 – Immer schließen Nach Wiederherstellung der Stromversorgung schließt das geöffnete Tor; vor der Bewegung gibt der Warnblinker 5 s lang ein Warnsignal. Bei AUS bleibt das Tor nach Wiederherstellung der Stromversorgung stehen. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L4 – Verlangsamung Am Ende des Öffnungs- und Schließvorgangs beträgt die Geschwindigkeit etwa 60 % der Nenngeschwindigkeit. Das verfügbare Drehmoment halbiert sich; bei einem schweren Tor oder hohem Widerstand ist die Verlangsamung möglicherweise ungeeignet. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L5 – Spitzenkraft Bei EIN wird der sanfte Anlauf deaktiviert und die maximale Anlaufkraft verwendet. Dies ersetzt nicht die Behebung von Reibungsproblemen, Problemen mit der Laufschiene oder einem eingefrorenen Tor. Prüfen Sie nach einer Änderung die Sicherheitskräfte. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L6 – Vorwarnblinken Der Warnblinker warnt 3 s vor der Bewegung. Bei AUS beginnt das Blinken erst mit dem Beginn der Bewegung. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L7 – CLOSE = Teilöffnung Der CLOSE-Befehl über die Klemmen oder per Funk löst eine Teilöffnung gemäß II/L6 aus. Bei AUS bedeutet CLOSE Schließen. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
| L8 – Untergeordnete Einheit – Slave Aktivieren Sie diese Funktion nur am zweiten Antrieb bei einer Master/Slave-Schaltung. Bei AUS ist der Antrieb der Master. | AUS – Werkseinstellung EIN – Funktion aktiviert |
Außerhalb der Programmierung leuchtet die LED der jeweiligen Funktion bei EIN und ist bei AUS erloschen. Gleichzeitiges Blinken von L1/L2 oder L3/L4 kann das Einlernen der Geräte oder des Fahrwegs erfordern; siehe LED-Diagnose.
Ebene II – Einstellbare Werte
- Halten Sie SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, etwa 3 s; lassen Sie die Taste los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED des Parameters aus.
- Drücken Sie SET erneut und halten Sie die Taste während der Einstellung gedrückt. Nach etwa 3 s leuchtet die LED des aktuellen Werts auf.
- Halten Sie SET gedrückt und wählen Sie den Wert mit den Tasten OPEN/CLOSE. Lassen Sie anschließend SET los.
- Wiederholen Sie den Vorgang für den nächsten Parameter; zum Beenden warten Sie 10 s, ohne eine Taste zu drücken.
| Eingangs-LED – Name und Beschreibung | Einstellungs-LED – Wert |
|---|---|
| L1 – Pausenzeit Zeit bis zum automatischen Schließen, wenn I/L1 aktiviert ist. | L1 – 5 s L2 – 15 s L3 – 30 s (Werkseinstellung) L4 – 45 s L5 – 60 s L6 – 80 s L7 – 120 s L8 – 180 s |
| L2 – Schrittsteuerungsmodus Reihenfolge der Befehle über P.P. und den zugehörigen Funkkanal. | L1 – Öffnen → Stopp → Schließen → Stopp L2 – Öffnen → Stopp → Schließen → Öffnen (Werkseinstellung) L3 – Öffnen → Schließen → Öffnen → Schließen L4 – Gemeinschaftseinfahrt: Beim Öffnen wird ein weiterer Befehl ignoriert; beim Schließen wird erneut geöffnet L5 – Gemeinschaftseinfahrt 2: wie L4; ein Befehl von mehr als 2 s Dauer stoppt den Antrieb L6 – Schrittsteuerung 2: Ein kurzer Befehl von bis zu 2 s bewirkt eine Teilöffnung L7 – Totmannbetrieb: Bewegung nur während der Befehlstaste gedrückt gehalten wird L8 – Halbautomatisches Öffnen, Schließen nur während die Befehlstaste gedrückt gehalten wird |
| L3 – Hindernisempfindlichkeit Eine höhere Empfindlichkeit reagiert bereits auf einen geringeren Widerstand. Stellen Sie zuerst die Motorkraft II/L5 ein und danach die Empfindlichkeit; messen Sie nach der Änderung die Aufprallkräfte. | L1 – Sehr hoch – für leichte Tore L2 – Sehr hoch L3 – Hoch L4 – Mittel L5 – Mittelniedrig (Werkseinstellung) L6 – Niedrig L7 – Sehr niedrig L8 – Sehr niedrig – für schwere Tore |
| L4 – S.C.A.-Ausgang Funktion des 24-V-Ausgangs / max. 4 W. Die Auswahl der Funkkanäle hängt auch vom Empfänger ab. | L1 – Öffnungsanzeige: bei geschlossenem Tor aus, bei geöffnetem Tor an; blinkt beim Öffnen langsam und beim Schließen schnell (Werkseinstellung) L2 – Bei geschlossenem Tor aktiv L3 – Bei geöffnetem Tor aktiv L4 – Funkausgang 2 L5 – Funkausgang 3 L6 – Funkausgang 4 L7 – Wartungsanzeige L8 – Elektroschloss |
| L5 – Motorkraft Drehmomentregelung. Die Kraft richtet sich nicht allein nach dem Gewicht; verwenden Sie keine übermäßige Kraft, um einen mechanischen Fehler zu überwinden. | L1 – 40 % L2 – 50 % L3 – 60 % L4 – 80 % L5 – 100 % L6 – Halbautomatisch 40–100 % L7 – Halbautomatisch 60–100 % L8 – Automatisch 0–100 % (Werkseinstellung) |
| L6 – Teilöffnung Öffnungsweite für den Fußgängerdurchgang. Sie muss innerhalb des tatsächlichen Laufwegs des Tors liegen. | L1 – 0,5 m L2 – 1,0 m (Werkseinstellung) L3 – 1,5 m L4 – 2,0 m L5 – 2,5 m L6 – 3,0 m L7 – 3,4 m L8 – 4,0 m |
| L7 – Wartungshinweis Anzahl der Fahrbewegungen seit der Wartung. Öffnen und Schließen zählen als zwei Fahrbewegungen; ein vollständiger Zyklus umfasst Öffnen und Schließen. | L1 – Automatisch entsprechend der Beanspruchung während der Bewegung (Werkseinstellung) L2 – 2 000 Fahrbewegungen L3 – 4 000 Fahrbewegungen L4 – 7 000 Fahrbewegungen L5 – 10 000 Fahrbewegungen L6 – 15 000 Fahrbewegungen L7 – 20 000 Fahrbewegungen L8 – 30 000 Fahrbewegungen |
| L8 – Fehlerarchiv Aufzeichnungen der letzten acht Fahrbewegungen; kein einstellbarer Standardwert. | L1 – Letzte Fahrbewegung L2 – Vorletzte Fahrbewegung L3 – Drittletzte Fahrbewegung L4 – Viertletzte Fahrbewegung L5 – Fünftletzte Fahrbewegung L6 – Sechstletzte Fahrbewegung L7 – Siebtletzte Fahrbewegung L8 – Achtletzte Fahrbewegung |
Zwei Schiebetorflügel – Master/Slave
Jeder Flügel hat einen eigenen RUN-Antrieb und einen eigenen 230-V-AC-Netzanschluss. Ein Antrieb ist Master, der andere Slave. Die Anzahl der Antriebe erhöht weder die Gewichts- noch die Längenbegrenzung eines einzelnen Flügels.
BlueBUS-Verbindung
Halten Sie zwischen den Antrieben die Aderzuordnung ein: Klemme 1 Master → 1 Slave und 2 Master → 2 Slave. Bei gleicher Ausrichtung wie in der Abbildung der RUA1-Klemmen ist 1 die linke und 2 die rechte Klemme des BLUEBUS-Klemmenpaars. Die Zahlen 1/2 bezeichnen diese Positionen, nicht die Versorgungsanschlüsse +/−. Bei EPMB-Lichtschranken ist die Polarität des BlueBUS-Klemmenpaars unerheblich.
- Stellen Sie die Öffnungsrichtungen der beiden gegenüberliegenden Flügel ein und schließen Sie die Komponenten gemäß Schaltplan bei abgeschalteter Spannungsversorgung an.
- Schließen Sie den Empfänger sowie die gemeinsamen Sicherheits- und Bedienelemente an den Master an.
- Schalten Sie beide Antriebe ein. Stellen Sie am Slave Ebene I, L8 = ON.
- Lernen Sie die Geräte zuerst am Slave und anschließend am Master ein.
- Starten Sie das Einlernen der Laufweglänge am Master und überprüfen Sie die gemeinsame Bewegung sowie alle Schutzeinrichtungen.
Am Slave können FLASH, S.C.A., eine Sicherheitskontaktleiste STOP und P.P. separat angeschlossen werden. Der P.P.-Befehl am Slave öffnet nur dessen Flügel vollständig; OPEN/CLOSE werden am Slave nicht verwendet. Die meisten Einstellungen werden vom Master gesteuert. Empfindlichkeit, Kraft, S.C.A.-Ausgang, Spitze und Fehlerhistorie werden auch für den jeweiligen zweiten Antrieb berücksichtigt.
Versorgung externer Zubehörgeräte
Die Hilfsstromversorgung der RUA1 beträgt 24 V DC, −30 % / +50 %, insgesamt maximal 100 mA. Bei einer Nennspannung von 24 V entspricht dies etwa 16,8–36 V; das angeschlossene Modul muss diesen Bereich vertragen. Stromversorgung und Steuerkontakt sind zwei unterschiedliche Aderpaare.
| Funktion | RUA1-Klemme | Klemme des Zubehörgeräts |
|---|---|---|
| Versorgungsminus − | Rechte STOP-Klemme in der Ausrichtung der Abbildung unten | − / GND der Geräteversorgung |
| Plus der Stromversorgung + | Linke Klemme P.P. in derselben Ausrichtung | + / V+ der Geräteversorgung |
| Schrittsteuerungsbefehl | Beide Klemmen P.P. | Potenzialfreies Relais COM und NO; ohne Polarität |
Bei höherer Stromaufnahme, ungeeignetem Spannungsbereich oder Anlaufspitzen verwenden Sie ein separates, auf das Modul abgestimmtes Netzteil und führen Sie zu P.P. nur einen isolierten potenzialfreien Kontakt. Verwenden Sie den Ausgang FLASH oder BlueBUS nicht als Ersatz für die Hilfsversorgung.
Dauerhaft geöffnetes Tor und Zeitschaltuhr
Ein potenzialfreier P.P.-Befehl von mehr als 2 s bewirkt das Öffnen und hält das Tor während des Befehls geöffnet, zum Beispiel über eine Zeitschaltuhr. Die Funktion wird im Modus II/L2, Wert L5 „Gemeinsame Einfahrt 2“, nicht verwendet. Bei einem unerwarteten Dauersignal prüfen Sie die Zeitschaltuhr und den betreffenden Eingang.
Notbetrieb bei Schutzvorrichtungsfehler
Nur unter direkter Aufsicht und bei vollständig freiem, sicherem Fahrweg: Wenn der erste Befehl wegen eines Sicherheitsfehlers abgewiesen wird, geben Sie innerhalb von 3 s erneut einen Befehl und halten Sie ihn gedrückt. Nach etwa 2 s bewegt sich das Tor, solange Sie den Befehl gedrückt halten; beim Loslassen stoppt es. Dies ist ein vorübergehender Notbetrieb und kein Ersatz für eine Reparatur. Überbrücken Sie die Schutzvorrichtung niemals für den Dauerbetrieb.
Wartung und Service
Führen Sie die Wartung spätestens alle 6 Monate oder nach 20 000 Fahrbewegungendurch, je nachdem, was zuerst eintritt. Trennen Sie die Stromversorgung, prüfen Sie die Befestigung, Korrosion, Verschleiß an Rad und Zahnstange, die Führung und den freien Lauf; reinigen Sie die Lichtschranken und führen Sie die Sicherheitsprüfungen erneut durch. Die Wartungsanzeige ersetzt keine regelmäßige Wartung.
Wartungshinweis
Der Schwellenwert wird eingestellt über II/L7. Wenn auch S.C.A. eine Wartung anzeigen soll, stellen Sie II/L4 = L7.
| Zählerstand | FLASH / Wartungsanzeige |
|---|---|
| Unter 80 % des Schwellenwerts | FLASH blinkt normal; die Anzeige leuchtet zu Beginn des Öffnungsvorgangs 2 s lang. |
| 81–100 % des Schwellenwerts | FLASH leuchtet zu Beginn 2 s lang und blinkt danach normal; die Anzeige blinkt während des Fahrzyklus. |
| Über 100 % des Schwellenwerts | FLASH leuchtet zu Beginn und am Ende jeweils 2 s lang; die Anzeige blinkt ununterbrochen. |
Fahrzyklenzähler prüfen
- Rufen Sie die SET-Programmierung auf, indem Sie SET etwa 3 s gedrückt halten, und lassen Sie die Taste los, wenn L1 blinkt.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE den Eingang L7 aus.
- Halten Sie SET gedrückt und warten Sie etwa 3 s, bis die LED des aktuellen Werts leuchtet.
- Halten Sie SET gedrückt und drücken Sie OPEN + CLOSE kurz gleichzeitig; lassen Sie beide Tasten wieder los.
- Die Anzahl der Blinksignale der Wert-LED entspricht den verbrauchten Zehn-Prozent-Schritten des Schwellenwerts; ohne Blinksignal liegt der Wert unter 10 %. Lassen Sie SET los.
Wartungszähler zurücksetzen
- Wählen Sie nach der Wartung II/L7 mit demselben Verfahren aus.
- Halten Sie SET gedrückt und warten Sie etwa 3 s, bis die Wert-LED leuchtet.
- Halten Sie SET weiterhin gedrückt, drücken Sie OPEN + CLOSE mindestens 5 s lang und lassen Sie dann beide Tasten los.
- Schnelles Blinken bestätigt das Zurücksetzen; lassen Sie SET los und warten Sie, bis die Programmierung beendet ist.
Mit diesem Verfahren wird der Wartungszähler zurückgesetzt. Es löscht weder Sender noch ersetzt es das Einlernen des Fahrwegs oder einen vollständigen Reset der Steuerung. Versuchen Sie bei einem Elektronikfehler keine unbestätigte Tastenkombination; richten Sie sich nach der Diagnose und den Servicehinweisen für die jeweilige RUA1.
Fehlerbehebung
Trennen Sie vor Arbeiten am geöffneten Antrieb zuerst die Stromversorgung. Messungen am Netz oder an spannungsführenden Klemmen dürfen nur von einer fachkundigen Person durchgeführt werden. Wenden Sie sich an unseren technischen Support und geben Sie Motormodell, Platinenbezeichnung und Anzahl der Blinksignale an.
Je nach Fehlerbild
| Fehlerbild | Zu prüfen |
|---|---|
| Die Fernbedienung leuchtet nicht | Batterie und Kontakte in der Fernbedienung gemäß ihrer Anleitung. |
| Die Fernbedienung leuchtet, das Tor reagiert nicht | Kompatibilität und Speicher des Empfängers; Anlernen. Testen Sie auch die Taste oder P.P., um zwischen einem Funkproblem und einer Antriebsstörung zu unterscheiden. |
| BLUEBUS leuchtet nicht | Netzanschluss und Sicherungen bei sicher getrennter Stromversorgung; Schutzvorrichtungen nicht umgehen. |
| Der Befehl wird nicht erkannt | Bei einer Änderung am BLUEBUS-Eingang blinkt die LED zweimal schnell; ein NO-Befehl an P.P./OPEN/CLOSE muss die entsprechende LED zum Leuchten bringen. Prüfen Sie den Kontakt und das Kabel. |
| Das Tor fährt an, stoppt oder fährt zurück | Prüfen Sie zuerst von Hand auf Reibung, den Zustand der Schiene und der Laufwagen, Eis, das Spiel der Zahnstange und die Anschläge. Prüfen Sie anschließend die Kraft-/Empfindlichkeitseinstellung; nach einer Änderung müssen die Aufprallkräfte erneut gemessen werden. |
| Die Warnleuchte funktioniert nicht | FLASH, Verkabelung, Kurzschluss und Kompatibilität der Warnleuchte. Während des Blinkens kann die gemessene Spannung ungefähr zwischen 10–30 V DC schwanken; es handelt sich nicht um eine permanente 24-V-Stromversorgung. |
| S.C.A. funktioniert nicht | Prüfen Sie zuerst den Modus II/L4, dann die Last von höchstens 4 W, das Kabel und den Ausgang mit ungefähr 24 V DC. |
| Der Endschalter beendet die Bewegung nicht | Befestigung und Position der Halterungen des elektromechanischen Endschalters. Stoppen Sie bei falscher Bewegungsrichtung und korrigieren Sie die Richtungsauswahl. |
Diagnose über die Warnleuchte
Während der normalen Bewegung blinkt die Warnleuchte regelmäßig. Der Fehlercode besteht aus einer Blinkserie, einer Pause von 1 s und derselben Serie noch einmal; zählen Sie die Blinksignale einer Serie.
| Blinksignale | Bedeutung / Abhilfe |
|---|---|
| 1 | BlueBUS Prüfen Sie die Geräte, die Verkabelung und die Adressen. Wiederholen Sie das Einlernen nach einer Reparatur oder einer bewussten Änderung der Anlage, nicht um eine defekte Schutzvorrichtung zu kaschieren. |
| 2 | Lichtschranke Bei Unterbrechung des Lichtstrahls während der geschützten Fahrtrichtung handelt es sich um eine normale Reaktion. Prüfen Sie bei freiem Fahrweg die Sauberkeit, Ausrichtung und Adressen. |
| 3 | Widerstands-/Hinderniserkennung Beseitigen Sie das Hindernis und den mechanischen Widerstand. Erhöhen Sie die Kraft oder den Spitzenwert nicht, ohne das Tor zu prüfen und anschließend eine Sicherheitsprüfung durchzuführen. |
| 4 | STOP Der eingelernte Zustand hat sich geändert. Prüfen Sie die Schaltleiste, Kontakte und Verkabelung; überbrücken Sie die Schutzvorrichtung nicht. |
| 5 | Interne Parameter Warten Sie 30 s und wiederholen Sie den Befehl. Bei erneutem Auftreten des Fehlers wenden Sie sich an den RUA1-Service. |
| 6 | Fahrzyklusbegrenzung / Temperatur Warten Sie einige Minuten und lassen Sie den Motor abkühlen. Prüfen Sie die erforderliche Betriebsfrequenz und den mechanischen Widerstand. |
| 7 | Elektronische Schaltkreise Trennen Sie die Stromversorgung für einige Sekunden und versuchen Sie es erneut. Wenden Sie sich bei anhaltender Störung an den Service. |
| 8 | Dauerbefehl Prüfen Sie die Zeitschaltuhr oder einen dauerhaft aktiven Steuereingang. Wenn das Tor absichtlich offengehalten wird, kann dieser Zustand normal sein. |
LEDs der Steuerung
BLUEBUS, STOP, P.P., OPEN, CLOSE
| LED / Status | Bedeutung |
|---|---|
| BLUEBUS leuchtet nicht | Keine Stromversorgung oder Störung. Netzversorgung und Sicherungen prüfen. |
| BLUEBUS leuchtet dauerhaft | Schwerwiegender Fehler. Stromversorgung sicher trennen und Verkabelung prüfen; tritt der Fehler erneut auf, den Kundendienst kontaktieren. |
| BLUEBUS blinkt einmal pro Sekunde | Normaler Betrieb. |
| BLUEBUS blinkt zweimal schnell | Änderung des Eingangszustands oder empfangener Befehl. |
| BLUEBUS blinkt in einer Serie | Code wie in der Diagnose der Warnleuchte. |
| STOP leuchtet | Korrekt eingelernter STOP-Zustand. |
| STOP leuchtet nicht | Änderung des STOP-Zustands oder Lernvorgang nicht abgeschlossen; Schutzeinrichtung prüfen. |
| P.P./OPEN/CLOSE leuchtet | Der entsprechende potenzialfreie Kontakt ist aktiv. |
| P.P./OPEN/CLOSE leuchtet nicht | Der entsprechende Kontakt ist nicht aktiv. |
LED L1–L8
Im Normalbetrieb zeigt eine leuchtende LED an, dass die Funktion der Ebene I eingeschaltet ist; eine nicht leuchtende LED bedeutet, dass sie ausgeschaltet ist. L1 automatisches Schließen, L2 Schließen nach Auslösen der Lichtschranke, L3 immer schließen, L4 Verlangsamung, L5 Spitzenlast, L6 Vorwarnblinken, L7 CLOSE = Teilöffnung, L8 Slave. Eine einzelne blinkende LED kann den Programmiervorgang anzeigen; L1/L2 gemeinsam stehen für die Anforderung, Geräte einzulernen, L3/L4 gemeinsam für das Einlernen des Fahrwegs.
Fehlerhistorie auslesen
- SET etwa 3 s gedrückt halten und loslassen, sobald L1 blinkt; mit OPEN/CLOSE den Eintrag L8 auswählen.
- SET gedrückt halten; nach etwa 3 s leuchten die LEDs der Fahrbewegungen auf, bei denen ein Fehler erfasst wurde.
- SET weiterhin gedrückt halten und mit OPEN/CLOSE den gewünschten Eintrag auswählen. L1 ist der neueste, L8 der achtletzte Eintrag.
- Die Anzahl der Blinksignale des ausgewählten Eintrags anhand der Diagnose der Warnleuchte ablesen. SET loslassen und warten, bis die Programmierung beendet ist.
NICE RUN2500 manuell entriegeln
Tor anhalten, Stromversorgung trennen und den Torflügel gegen unkontrollierte Bewegung sichern. Nur bei stillstehendem Tor entriegeln.
- Abdeckung des Schlosses verschieben.
- Schlüssel einstecken und im Uhrzeigersinn drehen.
- Entriegelungshebel herausziehen.
- Torflügel von Hand und kontrolliert bewegen.
Zum erneuten Verriegeln die Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Prüfen, ob das Getriebe wieder greift, und erst dann die Stromversorgung wiederherstellen. Den Schlüssel auch bei geschlossenem Einfahrtsbereich griffbereit aufbewahren.
Technische Daten NICE RUN2500
Daten für die 230-V-Ausführung RUN2500. Elektrische Werte und Ausführung stets auch anhand des Typenschilds des gelieferten Antriebs prüfen. Die Nennwerte gelten ungefähr bei 20 °C.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | RUN2500 – elektromechanischer Endschalter |
| Typ und Steuerung | Elektromechanischer Schiebetorantrieb, RUA1; ein steckbarer Funkempfänger ist beim Einzelantrieb nicht enthalten. |
| Motor- und Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz; Toleranz gemäß Typenschild der gelieferten Ausführung. |
| Max. Gewicht / Länge | 2 500 kg / 18 m; weitere Bedingungen und zulässige Zyklen gemäß Eignungstabellen. |
| Zahnrad | 18 Zähne, Modul 4, Teilung ca. 12,6 mm; Teilkreisdurchmesser 60 mm. |
| Spitzendrehmoment / Kraft | 50 Nm / 1 390 N |
| Nenndrehmoment / Kraft | 30 Nm / 830 N |
| Leerlaufgeschwindigkeit | 0,17 m/s bei 50 Hz, ca. 10,2 m/min. |
| Nenngeschwindigkeit | 0,14 m/s bei 50 Hz, ca. 8,4 m/min. |
| Nennfrequenz bei einem 15-m-Torflügel | 15 Zyklen/h bei Nenndrehmoment und 15 m Torflügellänge. Zusätzlich gelten Grenzwerte abhängig von Länge, Gewicht und Temperatur; es handelt sich nicht um eine Anzahl von Zyklen ohne Pause. |
| Dauerbetrieb | Maximal 60 min bei Nenndrehmoment, mit weiteren Einschränkungen hinsichtlich der Zyklenzahl. Bei 50 °C maximal 10 min; bei einem 15-m-Torflügel höchstens 7 Zyklen/h. |
| Leistungsaufnahme / Strom | Anlauf 870 W / 3,8 A; Nennbetrieb 600 W / 2,7 A. |
| Elektrische Schutzklasse | Klasse I – Schutzleiter PE. |
| FLASH | Eine oder zwei Warnleuchten mit jeweils einer Lampe 12 V / 21 W; keine dauerhafte Hilfsversorgung. |
| S.C.A. | 24 V DC, max. 4 W, Spannung −30 % / +50 %. |
| Hilfsversorgung | 24 V DC, −30 % / +50 %, max. 100 mA insgesamt; korrekte Polarität bei STOP/P.P.. |
| BlueBUS | Max. 15 Belastungseinheiten; Lichtschranken ohne Polaritätsbeachtung anschließbar. |
| STOP | Potenzialfreier Schließer/Öffner oder Widerstand 8,2 kΩ; eingelernter Zustand. |
| P.P., OPEN, CLOSE | Potenzialfreie Schließerkontakte. |
| Funk / Antenne | SM-Steckplatz, Empfänger separat auszuwählen. Antenneneingang 52 Ω, RG58 oder ähnliches Koaxialkabel. |
| Programmierung | 8 Funktionen EIN/AUS und 8 Parameter; Ebene I und II. |
| Einlernen | BlueBUS-Geräte, Typ des STOP-Eingangs und Fahrweglänge mit Punkten für Verlangsamung/Teilöffnung. |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Schutzart | IP44 |
| Ungeeignete Umgebungsbedingungen | Saure, salzhaltige oder explosionsgefährdete Atmosphäre. |
| Gesamtabmessungen | 400 × 255 × 390 mm gemäß technischer Tabelle; die Montageabmessungen sind in der Originalzeichnung weiter unten angegeben. |
| Motorgewicht | 24,5 kg |
| Lebensdauer | Richtwert: 150 000–450 000 Zyklen, abhängig von der Summe der Indizes und dem Diagramm; keine Garantie. |
Abmessungen des Antriebs
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